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Dienstag, 15. Dezember 2020

Die Rauhnächte und die wilde Jagd



Zauberbrauch der Zwölfnächte, oder Rauhnächte
An der Spitze der großen Jahreskreisfeste steht die Wintersonnenwende. Mit ihr schließt sich der Kreis. Dieses Fest, was auch häufig als Julfest bezeichnet wird, war vermutlich seit den Zeiten unserer Urahnen ein großes Opferfest.
In einer Jahreszeit, in der das Land kahl und die Felder leer waren, die Tiere Winterschlaf hielten oder abgewandert waren und die Götter Umzug hielten, feierten unsere Vorfahren das Wintersonnenfest, um das wiederkehrende Licht zu begrüssen . Ab dieser Zeit fingen auch die Zwölfnächte an, die auch als Rauh- oder Rauchnächte bekannt sind.

Vermutlich nahmen die Rauhnächte ihren Ursprung im heidnischen Mondkalender. Ursprünglich begannen sie wahrscheinlich in der Wintersonnenwendnacht (21./ 22. Dezember ) und endeten vermutlich Anfang Januar . Inzwischen beschränken sie sich für viele aber auf den Zeitraum zwischen 25. Dezember und 6. Januar.
In diesen Zwölfnächten tobt die sogenannte „Wilde Jagd“ und treibt ihr Unwesen. Laut alten Legenden wurde sie angeführt von Odin, der auch der Wilder Jäger genannt wird und Frau Holle ( je nach Gebieten , waren Odin auch als Wotan und Holle als Hulda oder Percht bekannt). Die Stürme zu dieser Zeit liegen darin begründet, dass die beiden durch die Lüfte sausen.

Und dies ist auch die Hauptzeit für alle heidnischen Wesen, Zwerge, Wichtel, Hexen usw., sowie für Zauberei, Wahrsagen und Orakeln . Nach altem Aberglaube gehen oder fliegen die Hexen frei umher und die weiße Frau (besonders im südlichen Deutschland bekannt) zeigt sich. Die Toten suchen die Lebenden auf und dunkle Mächte haben Herrschaft über die Erde.

Im christlichen Aberglauben haben in der Heiligen Nacht diese Geister und Hexen besondere Macht. Deswegen läuten die Kirchenglocken von Einbruch der Dunkelheit bis zur Mitternachtsmesse in regelmäßigen Abständen das sogenannte Schreckensgeläut. Hier erhält das heidnische Geister-Austreiben vermutlich seinen christlichen Deckmantel. Genauso wie an den Drei Königstagen , wenn die Sternsinger mit Weihrauch und Stern von Haus zu Haus ziehen. Was den Sternsingern der Stern ist,war vermutlich unseren heidnischen Vorfahren das goldene Rad, welches die wiederkehrende Sonne symbolisieren sollte.
Wer in die Kirche geht, kann (lt. christl. Aberglauben) die Hexen des Dorfes erkennen. Dazu braucht man entweder einen Schemel aus neunerlei Holz oder Holzscheiben. Man setzt sich in der Kirche auf diesen Schemel und voilà, schon werden die Hexen sichtbar. Oder man schaut durch die hauchdünn geschnittenen Holzscheiben. Dann sieht man Hexen mit Hut und mit dem Rücken zum Altar in den Bankreihen sitzen.

Jeder einzelne Tag dieser Zwölfnächte ist schon Vorbedeutung an sich und steht für jeden Monat des neuen Jahres, ob für Wetter oder Schicksal.
Wer in jenen Nächten zu einer Wegkreuzung geht, währenddessen alles um sich herum auf sich wirken lässt und auf die Zeichen der Natur achtet, kann dann auch die Ereignisse deuten. Wie z.b. das Wetter in dieser Nacht ist, so ist es auch in dem zugeordneten Monat.

D.h.:
1. Rauhnacht = Januar
2. Rauhnacht = Februar
usw…
12.Rauhnacht = Dezember

Im Aberglauben der Menschen stand in dieser Zeit alles um sie herum in Verbindung mit den Geistern und vor allem mit der wilden Horde.
Je wilder und lauter die Jägerhorde über die nächtlichen Himmel jagte, je gewaltiger der Sturm an den kahlen Bäumen rüttelte, umso fruchtbarer würde das kommende Jahr.

Und je mehr Feuchtigkeit (Schnee oder Regen)von den Dächern tropft , umso mehr geben die Kühe Milch; je länger die Eiszapfen werden, umso länger würde auch der Flachs wachsen.

Nie sprechen die Träume und andere Schicksalszeichen so deutlich zu einem, oder werden auch so oft gedeutet, wie in der Zeit der Rauhnächte. Und alles, was man in diesen Nächten träumt, wird wahr. Jede einzelne Nacht einen Traum, heißt Vorahnungen oder Zeichen für jeden der jeweiligen Monate im kommenden Jahr. Träume vor Mitternacht beziehen sich auf die erste Monatshälfte, die Träume danach auf die zweite Hälfte, so der Glaube .

Noch zu Großmutters Zeiten (oder Urgroßmutters) ließ man die häuslichen Arbeiten ruhen, es darf nichts „umgehen“ , d.h. es darf sich nichts drehen. Kein „Rad sich drehen“, weder das Spinnenrad noch ein Wagenrad, denn, so glaubte man, die wilde Horde und die Geister gingen ja um. Das sich drehende Rad bezeichnete die Arbeit überhaupt , ob im Haus oder auf dem Hof . Auch in den Spinnstuben musste das Spinnenrad stillstehen, vielmehr musste der Flachs vorher abgesponnen worden sein. Sonst würde die Wod , die Frigg oder Hulda ( auch in Legenden und Geschichten als Frau Holle bekannt) kommen, die Spinnerinnen zerkratzen und zerzausen und den Rocken und die Arbeit beschmutzen oder gar zerstören. Nur die Hexen sponnen in dieser Zeit ihr Garn, und (laut christlichem Aberglauben natürlich) sponn der Teufel daraus dann seine Ketten. Aber vermutlich war es einfach ein ganz besonderes „Garn“ , das von den Hexen, oder vielmehr den weisen Frauen, gesponnen wurde. Ein Garn, welches zum Weben von Magie, zum Orakeln und natürlich auch zum Verstricken von Verbindungen (einer Hochzeit etwa) genutzt wurde .

Aber auch in der guten Stube daheim durfte nichts bewegt oder verändert werden, es durfte deshalb nicht gefegt oder geputzt werden, sonst würde Ungeziefer, Krankheit und Tod ins Haus kommen. Überhaupt sollte es still im Hause sein. Kein Tisch durfte verrückt werden und keine Tür zugeschlagen, sonst würde der Blitz einschlagen im neuen Jahr. Im Herd im Hause wurde in der heiligen Nacht ein Julholzscheit angezündet ,d.h. er wurde nur leicht angebrannt und brennend aufbewahrt, so würde er ebenfalls vor Blitzschlag schützen. Der Julscheit hat vermutlich seine Wurzeln im heidnischen Wintersonnwendfest, zu dem ein großes Opferfeuer angezündet wurde. Jeder der Festteilnehmer zündete an diesem großen Feuer ein Stück Holz an und trug es nach Hause zu dem eigenen Herd, wo es dann lange als Julscheit vor sich hinglimmte.

Auch durfte keine Wäsche „zwischen den Jahren“ gewaschen werden , denn sonst stirbt zwölf Jahre nacheinander ein Mensch im Hause. Und dann natürlich auch keine Wäsche oder andere Kleidungsstücke draußen auf die Leinen hängen, es könnte sich die wilde Horde darin verfangen.

Um Haus, Garten und Felder vor der wilden Horde und den Geistern zu schützen, wurde alles mit einem Zauberschutz aus 5 oder 9erlei Kräutern, magischen Hölzern ,oder mit Zaubersprüchen umgeben . Und man brachte Opfergaben dar und stellte etwas Milch und Brot vor die Tür oder an den Rand des Gartens, bzw. Felder. So war man sich sicher, dass die Horde und Geister sich daran stärken und dann einfach ihres Weges ziehen würden.

Als Höhepunkt der Zwölfnächte galt die wahrsagerei- und zauberwesensreiche Sylvester bzw. Neujahrsnacht. Da wurde unter Zauberformeln, oder nach der Christianisierung Gebetsformeln, Stroh um die Obstbäume gebunden, oder man schoss in die Zweige, um so fruchtbare Bäume im Frühjahr zu bekommen. Mancherorts wurde zu den Bäumen gesprochen, oder um sie herum getanzt und gesungen in dieser Nacht (was ich persönlich schöner finde als schießen da man ja nie weiß wen oder was man da trifft).

„Freuet euch ihr Bäume, das Neujahr ist gekommen.
Dieses Jahr die Karre voll, übers ganze Jahr den Wagen voll“.
In manchen Gegenden gab man in der Nacht Bäumen, die nicht so fruchtbar waren, als Opfergabe Geldstücke, die man unter die Wurzel oder Rinde steckte. Aber auch kleine Zettel mit Wünschen und guten Vorsätzen wurden in oder an die Bäume gehängt oder gesteckt.

Auch gab und gibt es Opfer-Speisen, die eine besondere Bedeutung an diesen Rauhnächten hatten und besonders an den 3 heiligen Nächten, Weihnachten, Sylvester und Dreikönigstag gegessen werden sollten.

Wer in der Silvesternacht Weißkraut isst, hat das ganze nächste Jahr hindurch Geld. Isst man gelbe Rüben, bekommt man das nächste Jahr Gold. Der Aberglaube besagt auch , dass wer diese und andere bestimmten Speisen an den 3 heiligen Tagen genießt, wird im folgenden Jahr reich und glücklich sein. Diejenigen aber, die sich nicht an diesen Brauch halten, würden dann bestraft werden. Zu diesen Speisen zählten je nach Brauch und Traditionen der jeweiligen Landesgebiete:
Klöße, Fische (besonders Karpfen), Hering und Hirsebrei, Heringssalat
Schweinskopf und grüner Kohl, oder geräuchertes Schweinefleisch und Backobst.
Honigkuchen (vermutlich Überbleibsel aus heidnischer Zeit, das den Göttern geopfert wurde), aber auch der Christstollen, Striezel, Hutzelbrot oder Klözenbrot.
Am Heiligen Abend wurden 7- oder 9erlei Speisen gegessen, darunter sind u.a. Linsen und Hirsebrei, auch davon soll einem das ganze Jahr nie das Geld ausgehen. Genauso gehörte Buttermilch dazu, so bekommt man keine Kopfschmerzen. Rote Rüben machen rote Wangen im neuen Jahr. Nach dem Essen wurde das Tischtuch dann unter einem Obstbaum ausgeschüttelt, wohl als eine Opfergabe, damit die Bäume reichlich Früchte tragen im nächsten Jahr. Auch soll man über Nacht von den Speisen etwas auf dem Tisch liegen lassen, oder wenigstens etwas Brot. So wird es im neuen Jahr an nichts mangeln. Es wurde auch Brot in die Fensterrahmen oder Türschwellen gelegt, als Schutz vor üblen Geistern oder andere bösen Gesellen, die das Haus heimsuchen könnten. Dieser Brauch der Opfergaben wird auch heute noch praktiziert.

Die letzte wichtige Nacht der Zwölfnächte ist der Dreikönigstag 6. Januar. Die heiligen drei Könige kennt man ja und das will ich hier auch nicht weiter erläutern. Doch hat der Aberglaube auch hier heidnische Wurzeln. Vermutlich sind diese 3 Könige (die nach einigen Büchern Magier gewesen sein sollen) im heidnischen Glauben auf der Erde umherwandernde, wohltätige Götter gewesen und diese wurden auch als Dreiheit gesehen . Dreiheit in Form, wie bspw. die der Schicksalsgöttinnen, die bekannt als die germanischen 3Nornen** (Urd, Werdandi und Skuld) sind, oder die 3 Bethen (auch 3 heilige Madln), ihre Namen sind Ambeth, Wilbeth und Borbeth.***

In manchen Gegenden wurde dieser letzte Tag der Rauchnächte , die leuchtende Nacht oder Perchtennacht genannt. Heute noch als Perchtentag bekannt. Die Göttin Percht hat viele Namen: Holda, Hulda, Holla, Hollermutter, im Alpenraum eben auch unter Percht, Berchta, Berta; im nordeuropäischen Sprachraum unter Hel, Huldre bekannt. Der Holunderstrauch ist ihr Wohnort (Holuntar für Holunder ist althochdeutsch und bedeutet Baum der Frau Holle). In jedem Hollerstrauch wohnt der Geist der Percht. (Im Englischen heißt der Holunderstrauch Eldertree, was Ahnenbaum heißt). Das althochdeutsche perahta, von dem sich ihr Name herleitet, bedeutet Leuchtende oder Glänzende. **

Es ist übrigens immer gut, an jedem Abend der Zwölfnächte ein Schälchen mit Milch und Brot oder Hirse vor die Haustür zu stellen. Dies war nicht nur für die wilde Horde, sondern auch für die Percht oder Holle, die nachts (je nach Tradition) um die Häuser zog und nach dem Rechten sah, ob zum Beispiel die Spinnerinnen auch ruhten und nicht zu viel arbeiteten. Sie galt ebenfalls als Schutzgöttin der Frauen und der Kinder (und besonders ihrer Seelen).

Am Abend der letzten Rauhnacht werden (auch nach katholischem Brauch) Wasser, Salz und Kreide geweiht und damit werden die Anfangsbuchstaben, im christlichen Glauben der 3 Könige (Das C+M+B wird dabei entweder als die Anfangsbuchstaben der Namen Caspar, Melchior und Balthasar gedeutet, öfter aber als Segensbitte: Christus Mansionem Benedicat („Christus segne dieses Haus“) an den Türrahmen geschrieben. Die Haussegnung an Tür und Türstock geht auf alte Bräuche um Schutz und Eigentum zurück., im heidnischen Brauch die der 3 Schicksalgöttinnen ( s.o.im Text), an die Türschwellen gezeichnet. Als Schutz gegen Verhexung bzw. bösen Zauber. Ebenfalls werden mit Weihrauch oder Beifuss und Wacholder (oder alles zusammen und noch mehr) sämtliche Zimmer , Stuben und Viehställe ausgeräuchert (daher auch vermutlich die Bezeichnung Rauchnächte), um alles zu reinigen und die Menschen und das Vieh vor Krankheiten zu beschützen.

Nicht vergessen, alles Orakeln, Weissagen und Zaubern in den Rauhnächte ist schicksalsweisend für das kommende Jahr!

Quellen:
https://www.facebook.com/DieHueter/
-Der deutsche Volksglaube
*kraftvolle-orte.de
**artedea.net/nornen/
***frauenwissen.at/goettinnenlexikon.php
Hexenworte.com
Foto: Netzfund

Auch wunderschön sind die Bräuche unserer Vorfahren 

Samstag, 20. Juni 2020

Sonnenstillstand und Sonnenfinsternis

... wie kommt ihr nur alle darauf das heut die Sonnenwende ist?
Die ist MORGEN ...!

HEUTE IST SONNENSTILLSTAND ... UND DAZU NOCH SONNENFINSTERNIS 🤓

Screenshot an Facebook bei Anne Stokes

Freitag, 19. Juni 2020

Der schwarze Mond od. auch die Sonnenfinsternis

Der schwarze Mond od. auch die Sonnenfinsternis.

Wenn das mit dem Mond gelogen ist, dann ist es die Schwarze Sonne die eine Sonnenfinsternis macht. Das heißt eine dunkle Sonne schiebt sich vor unsere Sonne ... kapiert????

 

Also ich mache heute Nacht die Hauptsicherung zu meiner Wohnung raus, wegen möglicher EMP's. Hab keinen Bock alles neu kaufen zu müssen. Die Rolläden runter und die Vorhänge zu (wegen möglicher Glassplitter).


Montag, 2. Dezember 2019

Stonehenge: Nebelmaschine per Trommeln und Steinecho?

Artikel vom 15.07.2016 ...  Aktualisiert am 02.12.2019

Kann Stonehenge eine Nebelmaschine per Trommeln und Steinecho sein?
Wer einen Zimmerbrunnen mit einem Ultraschall Zerstäuber besitzt, der kennt den Effekt dieser kleinen Nebelmaschinen. In England regnet es sehr viel: Durch die Frequenz Überlagerung der Trommeln im Innern von Stonehenge ermöglicht der dabei entstehende Ultraschall einen Nebelmaschinen Effekt.

Alphawellen, Delta und Thetawellen nachgewiesen - Zufall?
Dem Akustik Forscher Aaron Watson ist es gelungen Alphawellen und Thetawellen in Stonehenge aufzuspüren. Bei seinen Umfangreichen Tests stellte er jede Menge sich überlagernde Frequenzen fest. Die Daten hat er auf seiner Webseite soundsofstonehenge.wordpress.com veröffentlicht. So kann also jeder der seine eigene Forschung betreiben will mit diesen Daten ergänzen. Aaron baute seine Anlage in der Mitte des Steinkreises auf und sendete jede Menge Signale über die Boxen. Die hoch sensiblen Meßgeräte die er dazu verwendet, geben ihm ein genaues Bild der Frequenz Überlagerungen. Im folgenden Bild seht Ihr ein Beispiel aus seinen Veröffentlichungen.


Screenhot an https://soundsofstonehenge.wordpress.com/digital-modelling-with-odeon/

Alle Überlagerungsfrequenzen konzentrieren sich auf den Eingang von Stonehenge.

Aaron hat für seine Versuche verschiedene Digitale und Analoge Signale verwendet und das Ergebnis war die Tatsache das alle Überlagerungsfrequenzen dazu führen das sich der Klang auf den Eingang des Bauwerks konzentriert.

Tests im Original und Tests im Nachbau
Diese Tests führte er zum einen am original Schauplatz durch, aber auch in einem vollständigen Nachbau des prähistorischen Gebildes. Der Nachbau wurde extra zum Zwecke von Schall- und Lichttests an einem vergleichbaren Ort aufgestellt. Der Nachbau befindet sich in Maryhill auf Aaron's Seite findet Ihr dort unter folgendem link weitere Infos soundsofstonehenge.wordpress.com/maryhill/

Ultraschall und Infraschall
Bei einer Sendefrequenz von 270 Bpm (Beats per Minute) entstehen durch das Steinecho sowohl Ultraschall als auch Infraschall. Die heutigen Ultraschallzerstäuber sind auf dem freien Markt erhältlich, meist in einem kleinen Zimmerbrunnen, über dem dann bei eingeschaltetem Ultraschallzerstäuber Nebel entsteht. Das Wasser wird durch die Frequenz zerstäubt und man bekommt eine mystische Atmosphäre.

Ultraschall und Infraschall sind für das menschliche Gehör keines Falls wahrnehmbar, aber fühlbar. Der Ultraschall sorgt also für die Nebelige Atmosphäre und der Infraschall löst beim Menschen Alphawellen, Delta und Thetawellen aus, so daß der Mensch sofort in einen Trancezustand fällt. Normalerweise würden Menschen lange üben müssen um in der Meditation die genannten Zustände erreichen zu können. Stonehenge übernimmt also die Funktion eines Umschalters und so kann jeder innerhalb der Anlage sofort übergehen in eine Tiefe Trance.

Wobei ich persönlich denke das bei Menschen in einem Ungeübten Körper, der diesen Zustand nicht kennt, sofort der Fluchtinstinkt einsetzt. Etwa ähnlich wie beim Angriffsgebrüll eines Löwen. Dazu muss man wissen das das Angriffsgebrüll eines Löwen Infraschall erzeugt und so die Beute im wahrsten Sinne des Wortes erstarren läßt. Danach setzt bei der Beute der Fluchtinstinkt ein, doch meist ist der Löwe schneller.

Sonne, Mond und Lichtspiele
Auch das Licht spielt in Stonehenge eine große Rolle. Nicht nur die Sonnenwenden und die Tag- und Nachtgleiche werden in dieser prähistorischen Sternwarte berücksichtigt, sondern auch der Mond und sein Lauf. Zu bestimmten Zeiten hat der Mond sogar einen höheren Stellenwert wie die Sonne. Dann nämlich erscheint der Mond im oberen Fenster, während die Sonne im unteren Fenster erscheint. Die beiden folgenden Bilder zeigen dies deutlich.

 

Mond im oberen Fenster Sonne im unteren Fenster

Stonehenge ist also nicht nur eine Sternwarte sondern auch ein Planetarium mit Schall und Lichteffekten.

Prähistorische mechanische Diskothek
Aus meiner Sicht ist dies eine prähistorische Diskothek. Eine mechanische Diskothek die ganz ohne moderne Technik auskommt, und trotzdem eine Lasershow und eine Klangshow bietet, die den Menschen sofort in einen Trancezustand versetzt. Das was heute in modernen Diskotheken mittels Bass und Lasershow und mit 270 Bpm erreicht wird, konnten unsere Altvorderen ganz ohne Elektronik auf die Beine stellen. Und sie hatten sogar durch das Steinecho eine echte mechanische Nebelmaschine.

Fotos von der Rekonstruktion im Jahre 1954
Als mir dann die Fotos von 1954 zugespielt wurden stellte ich erst einmal meine gesamten Ergebnisse in Frage.

War Stonehenge doch ein Artefakt aus der Neuzeit?
Ich lasse diese Frage offen denn es fehlen schlüssige Beweise. Der Vollständigkeit halber hier nun das Fotoalbum für Euch, mit den Bildern von 1954. (WURDE LEIDER GELÖSCHT) 

Unser eigenes Stonehenge für den Garten
Wichtig waren auch die Erfahrungen die ich beim Nachbau von Stonehenge mit meinen Söhnen sammeln konnte. Zunächst machten wir uns einen ordentlichen Plan wie unsere Rekonstruktion aussehen sollte. Da wir weder mit der Rekonstruktion der allgemeinen Archäologie zufrieden waren noch mit einigen anderen Modellen planten wir unser Stonehenge nur für unsere Zwecke neu. Gesagt getan! Zunächst schnitten wir aus Styropor die einzelnen Steine aus. Schon bei dieser Arbeit merkten wir das es gar nicht so einfach ist, Stück für Stück ein solches Bauwerk zu erstellen. Und Stunde um Stunde wurden wir angesichts dieser Arbeit ehrfürchtiger vor der Leistung unserer Vorfahren ein Stonehenge aus massivem Stein zu errichten.


Made by Familie Kupka - etwa 90 Zentimeter im Durchmesser

Nachdem MIR dann auch noch ein grober Schnitzer unterlief - und ich feststellen mußte, das ich 30 Stück unserer Styropor Steine falsch geschnitten hatte, und ich darauf hin noch mal von vorne anfangen durfte, die 30 Einzelteile zu schneiden, war ICH für meinen Teil entsetzt, bestürzt und gleichzeitig über mich selbst amüsiert. Ich sagte zu meiner Familie: "Stellt Euch mal vor, dieser Fehler mit dem falschen Ausschneiden der Steine, wäre mir in einem prähistorischen Steinbruch passiert, die hätten mich glatt hingerichtet, ... oder sie hätten mich unter einem Hinkelstein begraben." Darauf hin meinte einer meiner Söhne: "... jopp sie hätten dich direkt unter dem Altarstein begraben."

Die Biene im Model
Auch interessant war die Reaktion einer Biene die wir beobachten konnten. Die Biene flog in die Mitte unseres Nachbaus etwa auf halber Höhe zwischen die Steine und ihr Summen wurde wie bei einem Resonanzkörper verstärkt, dann blieb sie für den Bruchteil einer Sekunde an dieser Stelle in der Luft stehen, woraufhin sie die Flucht ergriff. Mein Sohn und ich schauten uns verdutzt an, ich rief: wie geil ist das denn, und mein Sohn meinte: abgefahren das ist ein Lautsprecher.

Wie wir an den Nachbau heran gegangen sind, nachdem alle Steine ausgeschnitten waren, zeigen wir Euch unter folgendem link im Video >>Stonehenge Nachbau Schritt für Schritt

Meine Ergebnisse
Im Video Stonehenge Licht und Schall ein Resumé zeige ich einige meiner Ergebnisse. In meiner Playliste Megalithen meine Forschung findet Ihr meine Videos rundum Stonehenge und Hinweise auf andere Henges und der Mechanik auch in Bezug auf Pyramiden.

Henges in Deuschland
Meine Nachforschungen in Deutschland brachten noch weitere Henges zu Tage, wie zum Beispiel Kirrhenge im Schwarzwald - Yule, Litha, Ostara und Mabon welches ich mit meiner Familie besuchte.

Ebenso fanden Forscher ein weiteres Stonehenge im Schwarzwald, dazu lest Ihr im Artikel Forscher finden keltisches „Stonehenge“ im Schwarzwald.

Ebenso wurde in England ein Bluehenge gefunden in der unmittelbaren Nähe von Stonehenge, dazu lest Ihr den Artikel Bluehenge - die kleine Schwester von Stonehenge und dann gibt es noch ein weiteres Holzhenge in England, dazu lest Ihr im Artikel Woodhenge die kleine Schwester aus Holz.

Für den Nachbau findet Ihr einen Bauplan mit nützlichen Infos bei IKEA Stonehenge Bauanleitung.

Noch eine lustige Info zu Google und Stonehenge Nachdem ich auf google zum gefühlt 1000sten Mal Stonehenge mit verwandten Suchbegriffen eingegeben hatte, gab mir die Google-KI das folgende Video als Antwort ... who the fuck builds a Stonehenge??? Frei nach dem Motto, jetzt hör endlich auf mich zu nerven, ich die Google-KI, weiß auch nicht wer es gebaut hat ... ;-)

Mein neuestes Stonehenge Model
Mein neuestes Stonehenge Model hat einen Durchmesser von circa 25 Zentimeter und ist für den Hausgebrauch, auch das kleine Modell läßt sich nicht lumpen was die Licht- und Schall Effekte angeht. Das Lichtspiel ist auch im kleinen Model einfach einzigartig.

  

Durch die Beschriftung im kleinen Modell bekommt man eine ganz andere Sicht (auch durch die Draufsicht) und somit ein Gefühl und ein Verständnis für die Vorgänge in unserem Sonnensystem. Auch der Mystische Zugang unserer Ahnen zur Welt der Sterne wird durch die Lichteffekte deutlich. Ja zum einen ist es ein Kalender der Aussaht und Ernte anzeigt, zum anderen ist es ein Versammlungsort der uns mit den Sternen und dadurch mit den Wundern des Universums verbindet. Die Symbole habe ich ausgewählt und diese stammen aus dem älteren Futhark, ein Runen Alphabet der Nordgermanischen Stämme. https://de.wikipedia.org/wiki/Runen

In den nun folgenden Videos seht Ihr wie Ihr ganz alleine ein Stonehenge bauen könnt und welcher Tricks sich unsere Vorfahren bedient haben.


Unter folgendem link seht Ihr eine Doku in der sich Wissenschaftler mit der Lösung der Probleme um den Bau von Stonehenge beschäftigen. Dennoch die oben aufgeführten Tricks berücksichtigen sie nicht. Das Stonehenge Experiment - Die ultimative (Doku)